Svenja Reiner

“Everything happens for a reason” – Britney Spears

Fünf Zeichen für Svenja Reiners Karriere? #fail. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr scheiterte sie an den aussichtsreichen Karrieren als Akkordeonistin und Kampfsportlerin, nur um einen sehr kurzlebigen Erfolg als Schriftstellerin zu feiern. Ein Anthologie-Beitrag für einen namenhaften Verlag sollte als einzige Veröffentlichung folgenlos bleiben. Trotz frühem Kontakt mit dem Internet verpasste sie den Absprung als Youtubestar und scheiterte bei Twitter an der 300 Followergrenze.
Nachdem sie verfehlte, ihren akademischen Zielen nur ansatzweise eine Richtung zu geben, studierte sie sowohl Wirtschaftswissenschaften als auch Anglistik. Gleichzeitig versuchte sie sich mehrere Jahre lang als Kunstmanagerin bei diversen Kleinkunstprojekten, leitete einen Kulturverein und gründete ein Musikfestival. Diesen ehrenamtlichen Ambitionen setze sie selbst ein Ende um ihrer wissenschaftlichen Karriere eine zweite Chance zu geben: Als entnervteste Bahnfahrerin der Welt studiert sie nun in Düsseldorf und Köln den Masterstudiengang Internationales Kunstmanagement und arbeitet in Essen in der Kulturhauptstadtsberatung. Erfolge dieser Tätigkeit sind dabei lediglich ihr stetig wachsendes Podcastwissen über die Kunst- und Comedyszene Amerikas. Dass ihre akademische Arbeit zu Kulturwissenschaften und Kulturpolitik jemals Früchte trägt, ist eher unwahrscheinlich. Bisher hält sie eine freie Beschäftigung als Fotografin aufrecht, deren Scheitern aber nur eine Frage der Zeit ist. Ob standpunktgrau den längst benötigten Aufschwung bringt? Bye Felicia.

 



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