Dystopie

9. Februar 2015

„Das war mein Tiefpunkt.“
Künstler erzählen, woran sie gescheitert sind

  Titelbild: Uli Kopka    Grafik: Vanessa Wiemer  


 

 

„Immer wieder scheitere ich an genau dem, was auf der anderen Seite wieder die beste Befeuerung meiner Tätigkeit ist: Ideen.”

David. J. Becher
— Unterhaltungskunst —

 

  

 

„Wann spricht man denn vom Scheitern? Es gibt im Leben eines Künstlers immer „ups“ und „downs“ was den Glauben an die eigene Kunst betrifft. „Scheitern“ ist so ein großes, schweres Wort… Kleine Niederlagen gehören ja zum Leben dazu, egal ob man nun Künstler ist oder nicht. Entscheidend ist, was danach passiert und ob es einen am Ende doch weitergebracht hat, z.B. weil man seine Strategie, seinen Fokus oder Stil geändert hat und damit neue Chancen ergreift. Dann ist das in meinen Augen kein Scheitern. Das Scheitern eines Künstlers wäre für mich, wenn man sich komplett von seiner Kunst abwendet und nicht mehr an sie glaubt. Insofern hoffe ich sehr, dass ich niemals scheitern werde.“

Linn Meissner
— Musik —

 

„An Vielem, bei zahlreichen Gelegenheiten und auf unterschiedlichen Ebenen. Das Scheitern ist der Kunst immanent und testet die eigene Leidenschaft und Geduld. Daran bin ich zum Glück noch nicht gescheitert.”

Michael Masberg
— Schreiben, Theater und Veranstaltungen —

 

 

 

 

 

Grafik
Vanessa Wiemer ist 24 Jahre alt und studiert an der Bergischen Universität in Wuppertal Kunst und Mediendesign. In dieser „sehr schönen Stadt“ wohnt sie und erfreut sich an Dingen die dem Auge gefallen und / oder den Geist anstrengen.